Die Geschichte von Dungeons & Dragons ist ebenso lang wie erfolgreich und mir ist kein anderes Spiel bekannt, dass so viele Bücher, Filme und andere Medienformate erobert hat. Dabei hat alles ganz simpel angefangen. Der Erfinder von DnD, Gary Gygax, war schon in jungen Jahren an Simulationsspielen interessierte und gründete bereits in den 60er Jahren einen eigenen Club, um solche Spielideen zu entwickeln. Simulationsspiele wurden damals schon zum Training von amerikanischen Soldaten eingesetzt und verschiedene Personen begannen damit, unabhängig von einander neue Spielwelten zu kreieren. In den siebziger Jahren entstanden so Spiele wie Braunstein, Blackmoor oder Twin City Wargame, die alle DnD maßgeblich beeinflusst haben. 1974 veröffentlichte Gygax schließlich ein erstes Regelwerk unter dem Namen Dungeons & Dragons. Kurz darauf wurde das Spiel in England veröffentlicht und 1983 auch in Deutschland, vom damaligen Fantasy Spiele Verlag.

dungeons and dragons

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Um das Spiel zu erweitern und fortzuführen wurde 1980 die zweite Spielversion unter dem Titel Advanced Dungeons & Dragons veröffentlicht. Eigentlich als Zusatz für erfahrene Spieler geplant, entwickelte sich diese Version schnell zu einem Verkaufshit und eigene Spielwelt und neue Regeln wurde nachproduziert um der Nachfrage gerecht zu werden. Bald war die neue Version so populär, dass das Original dahinter verblasste. 1997 wurde die Firma, die AD&D herausgebracht hat, aufgekauft und die neue Firma Wizards of the Coast begann eine Neuauflage zu entwickeln, die bald darauf als 3. Ausgabe von Dungeons & Dragons herauskam. Anregungen von Fans wurden in einer Zusatzversion aufgenommen, die als Dungeons & Dragons 3.5 bekannt ist. Die Unterschiede zu DnD 3 waren jedoch eher gering.